Machen Sie sich eines klar:
Comics sind in Spanien weit mehr als Unterhaltung.
Spanien verfügt über eine lange und eigenständige Comic-Tradition.
Weit über humoristische Zeichnungen hinaus haben spanische Autor:innen und Zeichner:innen
Werke geschaffen, die gesellschaftliche, politische und historische Themen aufgreifen
und damit Generationen von Leserinnen und Lesern geprägt haben.
Warum spanische Comics besonders sind
- Starke Verbindung zwischen Kunst, Satire und Gesellschaftskritik
- Einfluss von Presse, Karikatur und politischem Kommentar
- Große Vielfalt: Humor, Graphic Novel, Abenteuer, Historie
Kurzer historischer Überblick
Die Entwicklung des spanischen Comics ist eng mit Zeitschriften wie TBO, El Jueves oder Mortadelo y Filemón verbunden.
Laut der Biblioteca Nacional de España spielten Comics eine zentrale Rolle in der populären Kultur des 20. Jahrhunderts.
Quelle: Biblioteca Nacional de España – Historieta
Die 50 berühmtesten spanischen Comics: Von den 60ern bis heute
Die Welt der Comics erlebte in den 1960er-Jahren eine Revolution, als Illustration und Literatur verschmolzen, um unglaubliche Geschichten zu erzählen. Große Verlage schufen Abenteuercomics, die Leser durch wöchentliche und vierzehntägige Magazine in ihren Bann zogen. Dieses Phänomen eroberte die Welt im Sturm und ist bis heute eine blühende Industrie – mit Messen, Kongressen und einer lebendigen Fanszene.
In Spanien begannen die ersten Comic-Erfolge mit Klassikern wie Capitán Trueno und El Guerrero del Antifaz, gefolgt von Serien wie Roberto Alcázar y Pedrín. Im Folgenden stellen wir Ihnen die 50 berühmtesten spanischen Comics vor – von den 1960er-Jahren bis heute.
Comics der 70er-Jahre
In den 1970er-Jahren erlebte der Comic in Spanien einen wahren Boom. Verlage wollten alle dabei sein und boten großen Illustratoren und Autoren eine Plattform. In dieser Zeit entstanden große Titel, die über Jahrzehnte hinweg prägend waren und ganze Generationen von Künstlern inspirierten.
„In Comics sind die Bilder im Allgemeinen impressionistisch.“
Will Eisner
1. Dosier negro
- Merkmale: Ein Comic-Magazin, das sich auf das Horror-Genre spezialisierte. Es war das erste seiner Art in Spanien und vereinte verschiedene Verlage wie Ibero Mundial und Garbo.
- Handlung: Jeder Band erzählte eine eigenständige Geschichte, die sich um Legenden und Horrorgeschichten drehte.
- Warum es interessant ist: Es war das erste spanische Comic-Magazin, das sich ausschließlich dem Horror-Genre widmete, und diente als Vorbild für spätere Titel wie Creepy oder Espectros.
- Berühmtester Titel: „Los pavorosos y espeluznantes shocks del tremendo Figueras“.
2. Vampus
- Merkmale: Einer der großen Horror-Comics der 70er-Jahre. Es umfasste 77 Bände und verschwand 1978, prägte jedoch das gesamte Jahrzehnt.
- Handlung: Alle Comics drehten sich um Onkel Vampus, eine düstere Figur, die in jedem Band eine neue Horrorgeschichte einleitete.
- Warum es interessant ist: Der Verlag Ibero Mundial gelang es, den amerikanischen Horror-Comic-Stil perfekt an den spanischen Markt anzupassen – mit lokalen Künstlern und eigenem Stil.
- Berühmtester Titel: „La Momia“.
3. Vampirella
- Merkmale: Eine Adaption einer amerikanischen Geschichte, die der Verlag Garbo in Spanien veröffentlichte und an die Zensur für Erwachsene anpasste. Es umfasste 38 Ausgaben und war Ende der 70er-Jahre sehr beliebt.
- Handlung: Im Mittelpunkt steht die Superheldin Vampirella, eine fantastische Figur aus der Welt des Horrors, die in jedem Band neue Abenteuer erlebt.
- Warum es interessant ist: Ein Pionierbeispiel für die Verbreitung von Erwachsenen-Comics mit Superhelden- und Mystery-Themen.
4. Barrabás
- Merkmale: Ein wöchentliches Magazin, das während der spanischen Transition erschien und das satirische Genre einführte. Sein Erfolg führte dazu, dass in weniger als einem Jahr 100.000 Exemplare gedruckt wurden.
- Handlung: Die Geschichten handelten von Kritik und Enthüllungen im Sportbereich – mit Humor und Grafiken, die Föderationen, Skandale und Betrügereien anprangerten.
- Warum es interessant ist: Eine Revolution in der damaligen Zeit, da es eine der ersten grafischen Kritiken an der Macht nach dem Bürgerkrieg und der Diktatur darstellte.
- Zahlen: Im Durchschnitt wurden bis zu 46.000 Exemplare pro Ausgabe verkauft.
5. El Papus
- Merkmale: Ein Pioniermagazin für soziale Kritik durch Comics und grafische Satire. Es zeichnete sich durch direkte Sprache, grobe Zeichnungen und gewagten Humor aus.
- Handlung: Jede Ausgabe behandelte ein konkretes Thema und entwickelte es aus verschiedenen Perspektiven – mit Fokus auf Politik, Umwelt und Gesellschaft.
- Warum es interessant ist: Es erlitt die Repressionen der Diktatur, überstand sogar ein Attentat der extremen Rechten und markierte einen Meilenstein in der kulturellen Kritik durch Comics.
- Berühmtester Titel: „Don Cornelio Ladilla y su señora María“.
6. El Rollo enmascarado
- Merkmale: Gilt als erster spanischer Underground-Comic. Die Veröffentlichung war skandalträchtig, da die Autoren Farry und Pepichek sich selbst veröffentlichen wollten, jedoch wegen „öffentlicher Erregung“ verhaftet wurden.
- Handlung: Die veröffentlichten Ausgaben behandelten für die Gesellschaft skandalöse Themen wie Drogen, Sex und Exzesse.
- Warum es interessant ist: In den 70er-Jahren musste ein Comic in Spanien registriert und zensiert werden. „El Rollo enmascarado“ schaffte es jedoch, durch Selbstveröffentlichung bekannt zu werden und den Underground-Stil in Spanien zu etablieren.
7. Star
- Merkmale: Eines der ersten Beispiele der spanischen Gegenkultur-Bewegung während der Transition. Es umfasste 57 Ausgaben und wurde in den 80er-Jahren nach Druck wegen „öffentlicher Erregung“ eingestellt.
- Handlung: Jede Ausgabe präsentierte einen Schriftsteller und Illustrator, die mit gewagten Designs und skandalösen Geschichten für die damalige Zeit die Gegenkultur repräsentierten.
- Warum es interessant ist: Einer der ersten alternativen Comics, der sich von der Norm abhob und eine riskantere, innovativere Herangehensweise bot.
- Berühmtester Titel: „Los garriris“.
8. Paracuellos
- Merkmale: Einer der ersten spanischen Alltagscomics. Er besteht aus 8 Bänden und erhielt zahlreiche Preise.
- Handlung: Der Autor erzählt in Geschichten und Bildern seine Erinnerungen und Erlebnisse während des Spanischen Bürgerkriegs und der Transition.
- Warum es interessant ist: Er spiegelt den literarischen „Costumbrismo“ im Comic wider.
Comics der 80er-Jahre
Nach den 70er-Jahren erlebte die spanische Comic-Szene einen deutlichen Aufschwung. Die Pionierkünstler der vorherigen Dekade hatten die Zensur umgehen müssen, doch mit der Transition und der Demokratie fühlten sich die Künstler freier in ihrer Kreativität.
In dieser Zeit gab es die größte Comic-Produktion in Spanien bis dahin. Die Titel und Handlungen waren mutig, originell und kreativ und brachen mit den etablierten Normen.
9. El víbora
- Merkmale: Das Magazin „Víbora“ übernahm das Erbe des Underground-Comics und bot spanischen Künstlern mit alternativen grafischen Ansätzen eine Plattform. Es erreichte bis zu 300 Ausgaben und schloss 2005, doch sein Höhepunkt lag in den 80er-Jahren.
- Handlung: Es handelte sich um ein Magazin mit verschiedenen Erwachsenen-Comics. Kurze, gewagte Szenen, die Themen wie Sexualität, Tod und soziale Skandale behandelten.
- Warum es interessant ist: Es war eines der ersten Magazine, die das Underground-Genre etablierten und kontroverse Künstler präsentieren konnten.
- Berühmtester Titel: „El taxista“.
10. El tótem
- Merkmale: Das Comic-Magazin „Totem“ entstand in den 80er-Jahren als Plattform für experimentellere Comics, bei denen sich Künstler durch Illustrationen direkter ausdrücken konnten. Es erreichte 53 Ausgaben.
- Handlung: Die Künstler behandelten Themen wie Science-Fiction, Erotik, Futurismus oder Kriminalgeschichten.
- Warum es interessant ist: Es war einer der ersten Kanäle für Experimente im „neuen Comic“ für Erwachsene in Spanien.
- Berühmtester Titel: „La casa dorada de Samarcanda“.
11. Blue Jeans
- Merkmale: Ein weiteres Magazin, das als „neuer Comic für Erwachsene“ galt. Mit 28 veröffentlichten Ausgaben war es ein Referenzwerk der Graphic Novels der 80er-Jahre.
- Handlung: Die Geschichten behandelten verschiedene Themen für Erwachsene und waren manchmal Adaptionen internationaler Werke, die von spanischen Künstlern umgesetzt wurden.
- Warum es interessant ist: Es war das Magazin, mit dem sich der Verlag Nueva Frontera in den 80er-Jahren etablierte und zeigte, was damals im Comic-Bereich geschaffen wurde.
- Berühmtester Titel: „Escuadra Zenith“.
12. Trocha
- Merkmale: Das Magazin „Trocha“ war ein Refugium für alle Comic-Autoren in Spanien, die einen neuen Stil von Geschichten und Bildern schaffen wollten, der jedoch sozial engagiert war. Später benannte es sich in „Troya“ um.
- Handlung: In diesen Geschichten wurden Themen wie Machismo oder die Rechte von Schauspielern und Künstlern behandelt.
- Warum es interessant ist: Es war eine Fusion aus den avantgardistischsten und experimentellsten Illustrationen mit sozialem und engagiertem Inhalt.
- Berühmtester Titel: „Sonrisas“.
13. Bésame mucho
- Merkmale: Dieses Magazin setzte die Linie von „Víbora“ fort und konzentrierte sich auf die Entwicklung des Underground-Genres innerhalb der spanischen Tradition und des Humors.
- Handlung: Es handelt sich um typisch spanische Alltagsszenen, die jedoch mit scharfem, nur für Erwachsene geeignetem Humor erzählt werden.
- Warum es interessant ist: Es war das Magazin, das die Linie fortsetzte, die „Star“ in den 70er-Jahren begonnen hatte.
- Berühmtester Titel: „Los huevos del comprador“.
14. Makoki
- Merkmale: Ein Comic-Magazin mit humorvollen Geschichten, das gleichzeitig mit „Vértigo“ entstand und die Underground-Linie mit humorvollen Elementen fortsetzte. Es umfasste 34 Ausgaben.
- Handlung: Die Geschichte folgt Makoki und seinen Nebenfiguren in einer „macarra“- und satirischen Atmosphäre.
- Warum es interessant ist: Es entwickelte ein eigenes Universum mit Dutzenden von Nebenfiguren.
- Berühmtester Titel: „Makoki“.
15. Makinavaja
- Merkmale: Eines der berühmtesten Comic-Strips der 80er- und 90er-Jahre in Spanien. Erschaffen vom Zeichner Ivà und veröffentlicht im Magazin „Jueves“. Es wurde sogar für Kino und Fernsehen adaptiert.
- Handlung: Der Comic dreht sich um Makinavaja, einen Kleinkriminellen aus dem Viertel, der mit seinen Kumpels über die Runden kommt und seine Straftaten plant.
- Warum es interessant ist: Er spiegelt einen Teil der damaligen Gesellschaft wider und definiert grafisch den Begriff „Macarra“.
16. Historias de taberna galáctica
- Merkmale: Ein Magazin, das sich der Science-Fiction widmete, geschaffen vom Zeichner Josep María Beà. Es war in den 80er-Jahren erfolgreich und umfasste 29 Ausgaben.
- Handlung: Der Comic konzentriert sich auf verschiedene Geschichten von Außerirdischen auf einer Raumstation.
- Warum es interessant ist: Es war sehr erfolgreich in seiner Zeit und das erste Mal, dass sich eine Science-Fiction-Thematik auf einen einzigen Comic-Strip konzentrierte. Zudem gab es eine Fernsehadaption.
17. Frank Cappa
- Merkmale: Ein Abenteuer-Comic des Verlags Norma, der sich auf eine Hauptfigur konzentriert. Es war ein großer Verkaufserfolg und wurde in mehrere Länder exportiert.
- Handlung: Es folgen die Abenteuer von Frank Cappa, einem Kriegsreporter und Fotografen mit festen Idealen, der durch die Welt reist.
- Warum es interessant ist: Eines der erfolgreichsten Abenteuer-Comics der damaligen Zeit.
- Berühmtester Titel: „El tiburón de agua dulce“.
18. Torpedo 1936
- Merkmale: Geschrieben von Enrique Sánchez Abulí und gezeichnet von Jordi Bernet. Ein Comic, der im New York der Großen Depression spielt. Er umfasste 30 Ausgaben und gehört zum Genre des schwarzen Humors.
- Handlung: Es folgen die Abenteuer eines Auftragskillers in den USA während der Großen Depression und seines Partners.
- Warum es interessant ist: Es war revolutionär für die damalige Zeit, da es schwarzen Humor einführte und internationale Themen mit antagonistischen Protagonisten behandelte, die die Leser fesselten.
- Berühmtester Titel: „No es oro todo lo que reluce“.
19. Hombre
- Merkmale: Ein Comic von Antonio Segura und José Ortiz, veröffentlicht im Magazin „Cimoc“. Es ist ein Beispiel für eine Science-Fiction-Geschichte. Es umfasste 59 Ausgaben und wurde von den Lesern sehr gut aufgenommen.
- Handlung: In einer postapokalyptischen Zukunft, die durch Kriege verwüstet wurde, muss der Protagonist in dieser Umgebung überleben. Er zeichnet sich durch seinen zynischen und oberflächlichen Charakter aus.
- Warum es interessant ist: Ein weiteres Beispiel dafür, wie die spanische Science-Fiction-Graphic Novel erfolgreich war und auch im Ausland Anklang fand.
- Berühmtester Titel: „La herencia de la humanidad“.
20. Anarcoma
- Merkmale: Erschaffen vom Zeichner und Künstler Nazario. Anarcoma ist eine Mischung aus „Anarco“ und „Carcoma“ und war ein großer Erfolg im Magazin „Víbora“. Es zeigte sexualisierte Umgebungen und umfasste 76 Ausgaben.
- Handlung: Die Geschichte folgt einer homosexuellen Figur in einer Umgebung sexueller Freiheit mit expliziten Inhalten für Erwachsene, Drogen und Exzessen.
- Warum es interessant ist: Es war einer der provokativsten und transgressivsten Comics der damaligen Zeit und eine Innovation im Erwachsenen-Comic.
Comics der 90er-Jahre
Mit dem Verschwinden des Verlags Editorial Bruguera im Jahr 1990 musste sich die spanische Comic-Welt komplett neu erfinden. Die Nischen für Comic-Strips und beliebte Abenteuergeschichten waren geschrumpft, und es schien, als würde die Comic-Welt an Dynamik verlieren.
Doch allmählich gewannen Geschichten aus dem Ausland an Bedeutung – mit Superhelden und Mangas. Auch unabhängige Verlage, die auf klassische TBOs und unabhängige, manchmal selbstverwaltete Geschichten setzten, rückten in den Fokus.
21. Mondo Lirondo
- Merkmale: Das Kollektiv „La Penya“ war ein Künstlerverband, der sich in den 90er-Jahren entschied, einen Comic im Stil der alten Tebeos zu schaffen: „Mondo Lirondo“. Es wurde im Comic-Book-Format veröffentlicht und gewann den Preis des Salon del Cómic in Barcelona.
- Handlung: Es handelt sich um verschiedene Comic-Strips pro Ausgabe, in denen alle Arten von Charakteren – von Gemüse bis zu Menschen – humorvolle Szenen darstellen.
- Warum es interessant ist: Es war ein großer Beitrag zur Comic-Branche in den 90er-Jahren und markierte die Wiederbelebung des humorvollen Genres.
22. Tess Tinieblas
- Merkmale: Erschaffen von Germán García Ende der 90er-Jahre. Es umfasste 9 Ausgaben und konzentrierte sich auf das fantastische Genre.
- Handlung: Verschiedene Geschichten im Strip-Format, die sich auf paranormale Phänomene konzentrieren.
- Warum es interessant ist: Eines der ersten Comics im Strip-Format des fantastischen Genres, das sich für die Veröffentlichung im Buchformat entschied und bei den Lesern der damaligen Zeit großen Anklang fand.
- Berühmtester Titel: „El cazafantasmas“.
23. Fanhunter
- Merkmale: Cels Piñol schuf Ende der 90er-Jahre diese Comic-Serie als Parodie. Anfangs erschienen einzelne Ausgaben, doch aufgrund des Erfolgs wurden Comic-Book-Formate entworfen.
- Handlung: Es wird eine Welt dargestellt, in der Fans gejagt und verfolgt werden. Die Charaktere haben nur eine Nase. Eine Parodie auf die heutige Gesellschaft.
- Warum es interessant ist: Es entstand eine ganze Welt um die Fanhunters, sogar ein Rollenspiel. Zudem war es eines der ersten Fanzines, die in Spanien entstanden.
- Berühmtester Titel: „La Batalla de Montjuïc“.
24. Dragon Fall
- Merkmale: Ein Comic-Strip, der eine starke Parodie auf alle Elemente von Manga und Superhelden darstellt, die aus dem Ausland kamen. Es umfasst 47 Ausgaben.
- Handlung: Alle Strips parodieren ausländische Serien und Comics wie Teenage Mutant Ninja Turtles, Mortal Kombat, Asterix oder Dragon Ball.
- Warum es interessant ist: Es spiegelt auf humorvolle und innovative Weise die Realität der 90er-Jahre wider – mit dem Niedergang des Comics und dem ausländischen Einfluss, sogar durch die Nachahmung von Manga- oder DC-Zeichenstilen, von denen sich später Sergio Aragonés inspirieren ließ.
- Berühmtester Titel: „Pero ¿Dónde está Sosón Gokuh?“
25. Gorka
- Merkmale: Sergi San Julián wollte die transgressivere und für Erwachsene bestimmte Linie der 80er-Jahre mit „Gorka“ fortsetzen, einer Geschichte, die von Dave Sims „Cerebus“ inspiriert wurde. Sie besteht aus zwei großen Bänden.
- Handlung: Es handelt sich um Strips mit fantastisch-erotischem Inhalt.
- Warum es interessant ist: Man kann die Entwicklung des erotischen Comics und der Erwachsenen-Comics von den 80er-Jahren bis fast Ende der 90er-Jahre und den Einfluss europäischer Künstler nachvollziehen.
26. Iberia Inc.
- Merkmale: Entworfen von Rafael Marín und Carlos Pacheco. Ein Comic mit 6 Ausgaben, veröffentlicht in der Sammlung „Laberinto“ von Planeta. Im Stil von Science-Fiction und Superhelden, inspiriert von Frank Miller oder Stan Lee.
- Handlung: In diesen Comics werden typisch spanische Superhelden präsentiert, jedoch mit einer Vision und Ästhetik, die der der USA ähnelt.
- Warum es interessant ist: Ein Beispiel dafür, wie spanische Künstler den internationalen Markt erobern wollten und sich von ausländischen Trends beeinflussen ließen.
- Berühmtester Titel: „Drac de Ferro“.
27. Sueños
- Merkmale: Ein weiteres Beispiel dafür, wie ausländische Einflüsse in den 90er-Jahren wirkten. Javier Sánchez schuf einen Comic, der als der „erste spanische Manga“ gilt. Mit 32 Ausgaben gelang es ihm, den Manga-Stil erfolgreich mit spanischen Eigenheiten zu verbinden.
- Handlung: Ein Manga-Stil-Comic mit erotischen Anklängen und pikantem Humor.
- Warum es interessant ist: Ein Comic, der in seiner Zeit sehr erfolgreich war und eine gelungene Synthese zwischen dem ausländischen Manga und dem spanischen Humor darstellt.
Aktuelle Comics
Die gesamte Geschichte des Comics hat uns bis zu diesem Punkt geführt. Die Welt der Graphic Novels und Comic-Strips erlebt eine Hochphase. Spanische Künstler haben sich in der Comic-Industrie einen großen Namen gemacht und wagen es, zu experimentieren – mit einer Vielzahl von Themen und Stilen.
Der gesamte ausländische Einfluss der 90er-Jahre ist geblieben, zusammen mit einer eigenen Generation avantgardistischer Künstler, die jedes Jahr neue Ideen mit den besten Grafikdesign-Techniken und Illustrationen verbinden.
28. Alicia en el mundo real
- Merkmale: Isabel Franc und Susanna Martín erzählen in Bildern eine Chronik und verschiedene Geschichten über Frauen.
- Handlung: Es geht um die Welt und die Realität einer Frau mit Brustkrebs.
- Warum es interessant ist: Interessant ist die Art und Weise, wie das Thema Brustkrebs mit Humor und Positivität behandelt wird.
29. Cenizas
- Merkmale: Álvaro Ortiz schuf einen Thriller-Comic, der filmische Elemente mit surrealistischen Avantgarde-Tönen verbindet.
- Handlung: Drei Freunde, die sich seit Jahren nicht gesehen haben, treffen sich zu einer gemeinsamen Reise – doch was passiert, wird zunehmend surreal.
- Warum es interessant ist: Eine sehr interessante Adaption als Comic und Graphic Novel mit Einflüssen großer Mafia- und Bandenserien wie „Die Sopranos“.
30. El fantasma de Gaudí
- Merkmale: Ein Comic-Book im Kriminalstil, geschrieben von El Torres und Jesús Alonso Iglesias. Es verbindet alte Grafikstile mit der Neuheit der 90er-Jahre-Krimiserien aus den USA.
- Handlung: Eine Untersuchung beginnt, nachdem vor den Hauptwerken Gaudís in Barcelona Verbrechen verübt werden.
- Warum es interessant ist: Eine perfekte Mischung aus gutem Krimi und Alltags-Comic.
31. Blacksad
- Merkmale: Eines der besten spanischen Comics der letzten Zeit. Juan Díaz Canales und Juanjo Guarnido schufen ein Comic-Book im Detektivstil, das in den 50er-Jahren in den USA spielt.
- Handlung: Der Comic handelt von den Fällen, die der Detektiv Blacksad in einer anthropomorphen Welt im Amerika der 50er-Jahre lösen muss.
- Warum es interessant ist: Es wurde als einer der besten spanischen Comics der letzten Jahre ausgezeichnet und hat mehrere Adaptionen, darunter Videospiele.
32. El ala rota
- Merkmale: Antonio Altarriba und Kim veröffentlichten ein Comic-Book über den Spanischen Bürgerkrieg mit historischem und sozialem Charakter.
- Handlung: Die Protagonistin ist eine Frau während des Spanischen Bürgerkriegs, die von Geburt an einen immobilen Arm hat und lernen muss, damit zurechtzukommen.
- Warum es interessant ist: Es kehrt zur historischen Graphic Novel in Schwarz-Weiß zurück, um ein sensibles Thema zu behandeln.
33. Semillas
- Merkmale: Der renommierte Zeichner David Aja präsentiert das, was als bester spanischer Comic des Jahres 2021 gilt. Ein Comic-Book mit futuristischen Tönen und einem polierten Stil.
- Handlung: Eine futuristische Geschichte, die sich mit der Umwelt und dem Aussterben der Bienen befasst.
- Warum es interessant ist: Diese Art von Comic verspricht, ein neuer Trend in der Graphic-Novel-Welt zu werden – mit neuen Stilen und aktuellen Ästhetiken und Themen.
34. El futuro que no fue
- Merkmale: Roco Vargas schuf für Norma Editorial eine Fortsetzung eines Nebencharakters von vor vierzig Jahren, um erneut einen Comic-Strip zu schaffen, der sich vom amerikanischen Film Noir inspirieren lässt.
- Handlung: Eine Handlung entwickelt sich aus der Untersuchung eines Falls, in den anscheinend die großen Werbeunternehmen der Welt verwickelt sind.
- Warum es interessant ist: Es gelingt, einen Charakter von vor 40 Jahren auf frische und dynamische Weise wiederzubeleben und in eine aktuelle Handlung einzubinden.
35. Año 1000
- Merkmale: Ein Comic-Strip mit historischem Charakter und Grafik im Stil der 80er-Jahre. Manolo Matji und Sergio Córdoba konzentrieren sich auf historische Comics und Mysterien.
- Handlung: Im Mittelalter angesiedelt, konzentriert sich der Comic auf die Darstellung von Legenden und Mysterien im maurischen Spanien.
- Warum es interessant ist: Die dargestellte Welt und Atmosphäre ist sehr originell und fesselt den Leser.
- Berühmtester Titel: „La leyenda de los siete infantes de Lara“.
36. Jazz Maynard
- Merkmale: Erschaffen von Raule und Roger Ibáñez. Ein Comic-Book mit dramatischem und Noir-Touch. Mit starkem Einfluss der spanischen Comics der 70er-Jahre und der Ästhetik von Alan Moore.
- Handlung: Ein Jazzmusiker, der jahrelang in den USA lebte, kehrt in sein Heimatviertel in Barcelona zurück – und findet alles stark verändert vor.
- Warum es interessant ist: Es wird ein dramatischer, für Erwachsene bestimmter Comic mit einer manga-ähnlichen orientalischen Ästhetik vorgeschlagen.
37. El héroe
- Merkmale: David Rubín schlägt einen Comic im Pop-Stil und mit futuristischem Touch vor, der jedoch in einer mythischen Neuinterpretation angesiedelt ist.
- Handlung: Es handelt sich um eine Neuinterpretation des Herakles-Mythos, jedoch mit Superhelden-Stil und -Ästhetik.
- Warum es interessant ist: Ein Vorschlag, der einen klassischen Mythos in ein Pop-Konsumprodukt verwandeln möchte.
38. Doctor Uriel
- Merkmale: „Doctor Uriel“ ist ein Comic von Sento, veröffentlicht bei Astiberri, mit historischem Touch und einem Stil, der stark von den spanischen Tebeos der 50er-Jahre geprägt ist – inmitten einer dramatischen Handlung des Bürgerkriegs.
- Handlung: Ein frisch gebackener Medizinstudent beginnt seinen Beruf im Sommer 1936, kurz nach Ausbruch des Krieges.
- Warum es interessant ist: Es ist sehr einfallsreich und originell, einen klassischen Comic-Strip-Stil mit einem historischen Thema von solch tiefgründiger Bedeutung zu verbinden.
39. Arrugas
- Merkmale: Paco Roca ist der Schöpfer dieser Graphic Novel, die der Geschichte dienen soll – mit einfachen, aber warmen Illustrationen. Sie wurde 2007 veröffentlicht und fand großen Anklang.
- Handlung: Das Leben in einem Altenheim, als Emilio, ein Patient mit Alzheimer, einzieht.
- Warum es interessant ist: Sehr originell und talentiert wird das Thema Alzheimer durch Bilder und einfache Szenen behandelt, ohne in Voyeurismus oder Rührseligkeit zu verfallen.
40. El Sr. Joaquín y la mecánica celeste
- Merkmale: Dieser Comic wurde auf dem Salon del Cómic in Barcelona ausgezeichnet. Sein Schöpfer, Martín Saurí, schlägt einen modernen, aber klassischen Comic-Stil vor: die Geschichte einer Nachbarschaft.
- Handlung: Verschiedene Geschichten der Bewohner eines Hauses in Barcelona, ihre Sehnsüchte, Sorgen und ihre Vergangenheit.
- Warum es interessant ist: Er hat eine Thematik, die an die Vergangenheit erinnert – an klassische Tebeos oder Theaterstücke wie „Historia de una escalera“ – aber mit einer neuen, frischen Ästhetik.
Comics für Kinder
Spanische Comics nahmen seit den 70er-Jahren eine Richtung in Richtung Ausdrucksfreiheit und Erwachsenenthemen, doch man darf nicht vergessen, dass der Ursprung der Comic-Strips der Spaß und die Geschichten für Kinder sind. Eines der meistgesuchten Comics auf Wikipedia in Spanien ist zweifellos der mythische Humor-Comic Mortadelo y Filemón.
Neben diesem Klassiker gibt es jedoch weitere bekannte Titel und neue Kreationen, die junge Leser von klein auf mit Lesestoff versorgen.
41. Mortadelo y Filemón
- Merkmale: Francisco Ibáñez ist der Schöpfer dieses humorvollen Comics, der in Fortsetzungen veröffentlicht wurde und bis heute aktuell ist. Ein klassischer Tebeo-Stil, ideal für Kinder.
- Handlung: Die Abenteuer zweier Detektive, die nicht viele Fähigkeiten haben und denen alles schiefgeht.
- Warum es interessant ist: Ein Klassiker der spanischen Tebeos, dessen Abenteuer Grenzen überschritten und sogar auf die große Leinwand kamen.
- Berühmtester Titel: „El caso de los señores pequeñitos“.
42. Zipi y Zape
- Merkmale: Ein weiterer großer Klassiker der Comics, der die Kindheit einer ganzen Generation geprägt hat. „Zipi y Zape“ ist ein Comic-Strip, der von José Escobar in den 50er-Jahren geschaffen wurde, aber bis heute aktuell ist.
- Handlung: Es geht um die Streiche zweier Brüder.
- Warum es interessant ist: Ein Klassiker des spanischen Humors der 50er-Jahre, der sogar zu Zeichentrickserien in Kinderkanälen adaptiert wurde.
- Berühmtester Titel: „Caballeros andantes“.
43. Sir Tim O’Theo
- Merkmale: Eine Fortsetzung eines der Charaktere aus „Mortadelo y Filemón“, geschaffen vom Künstler Raf.
- Handlung: Eine Parodie auf das polizeiliche und detektivische Genre, in der Tim O’Theo die banalsten Fälle löst.
- Warum es interessant ist: Es zeigt, wie der Humor der 50er- und 60er-Jahre war, mit einer Handlung, die den Leser weiterhin fesselt.
44. SuperLópez
- Merkmale: Juan López Fernández schuf in den 70er-Jahren eine Parodie auf Superman für Kinder – mit humorvollem Touch, die erfolgreich war und bis heute weiterentwickelt wird. Es folgt dem Stil und der Ästhetik des klassischen spanischen Tebeo.
- Handlung: Der Protagonist ist SuperLópez, eine Parodie auf den spanischen Superman.
- Warum es interessant ist: Dieser Comic hatte großen Einfluss auf Kindercomics und wurde sogar fürs Kino adaptiert.
- Berühmtester Titel: „Al centro de la tierra“.
45. Pulgarcito
- Merkmale: Eines der ältesten spanischen Comics mit kindgerechter Thematik. Es begann in den 20er-Jahren, und mit der Transition übernahm Bruguera das Sponsoring.
- Handlung: Es folgen die Abenteuer von Pulgarcito, einem winzigen Jungen.
- Warum es interessant ist: Das Lesen der Pulgarcito-Comics bedeutet, einen der historischsten Teile des spanischen Comics nachzuerleben – und es ist ideal, um Kinder ans Lesen heranzuführen.
- Berühmtester Titel: „El botones Sacarino“.
46. Los Campbell
- Merkmale: José-Luis Munuera Miñarro präsentiert einen Piraten- und Epochen-Comic für Kinder mit viel Abenteuer und Erinnerungen an Fernsehserien – mit klassischen Grafiken der 90er- und 2000er-Jahre.
- Handlung: Es geht um die Abenteuer von Campbell, einem Ritter, der Rache sucht.
- Warum es interessant ist: Eine unterhaltsame Geschichte, die sich an kleine Leseliebhaber richtet.
- Berühmtester Titel: „Infierno“.
47. Croqueta y Empanadilla
- Merkmale: Der Verlag La Cúpula präsentiert einen Comic für Kinder von Ana Oncina – mit sehr einfachen Grafiken und großen, für alle Altersgruppen geeigneten Panels.
- Handlung: Es erzählt die zarte Beziehung eines Paares, bestehend aus einer Croqueta und einer Empanadilla.
- Warum es interessant ist: Ein sehr originelles Konzept, mit dem Kinder Werte lernen, während sie Spaß haben.
48. Leyendas del recreo
- Merkmale: Albert Monteys hat eine Comic-Serie geschaffen, die ein ideales Universum für die Kleinsten bietet – mit sehr plastischen und leicht lesbaren Szenen.
- Handlung: Jede Ausgabe erzählt ein Abenteuer, das in den Schulpausen stattfindet.
- Warum es interessant ist: Es fördert das Lesen und schafft durch Bilder eine starke Identifikation mit den Kindern.
- Berühmtester Titel: „Viaje por patios infinitos“.
49. Historia del arte en cómic
- Merkmale: Der Schöpfer Pedro Cifuentes schuf diese Comic-Serie für die Kleinsten – sie gewann Preise sowohl im Bildungsbereich als auch im Comic-Bereich für ihre didaktischen Grafiken.
- Handlung: Jeder Band behandelt ein Thema der Kunstgeschichte durch Comic-Geschichten.
- Warum es interessant ist: Eine originelle und unterhaltsame Art, wie Kinder lernen können.
- Berühmtester Titel: „El mundo clásico“.
50. Super Patata
- Merkmale: Artur Laperla hat eine ganze Fantasiewelt für die Kleinsten geschaffen, in der die Protagonistin eine gerechte Kartoffel ist.
- Handlung: Jede Ausgabe erzählt die Abenteuer einer Kartoffel, die in ihrer Welt ein Superheld ist.
- Warum es interessant ist: Wieder einmal eine Innovation in der Welt des Comics und der modernen Superhelden.
Die 15 bekanntesten spanischen Comics (Übersicht)
Die folgende Tabelle fasst die bekanntesten spanischen Comics kompakt zusammen – ohne lange Einzelbeschreibungen, aber vollständig.
| Nr. | Titel | Autor / Zeichner | Genre / Stil |
|---|---|---|---|
| 1 | Mortadelo y Filemón | Francisco Ibáñez | Humor / Satire |
| 2 | Zipi y Zape | José Escobar | Familiencomic |
| 3 | Anacleto, agente secreto | Manuel Vázquez | Parodie / Spionage |
| 4 | El Capitán Trueno | Víctor Mora | Abenteuer |
| 5 | Superlópez | Jan | Superhelden-Parodie |
| 6 | 13, Rue del Percebe | Francisco Ibáñez | Alltagskomik |
| 7 | El Jabato | Víctor Mora | Historisches Abenteuer |
| 8 | Makoki | Gallardo / Mediavilla | Underground |
| 9 | Blacksad | Juan Díaz Canales | Noir / Graphic Novel |
| 10 | Arrugas | Paco Roca | Gesellschaft / Alter |
| 11 | Paracuellos | Carlos Giménez | Autobiografisch |
| 12 | Las aventuras de Pafman | Joaquín Cera | Parodie |
| 13 | Esther y su mundo | Purita Campos | Jugend / Alltag |
| 14 | Peter Pank | Max | Underground |
| 15 | Torpedo 1936 | Abulí / Bernet | Krimi / Noir |
Hinweis: Viele dieser Werke werden heute als Graphic Novels neu aufgelegt und finden auch international Anerkennung, etwa auf Buchmessen und in Museen.
Warum spanische Comics heute wieder relevant sind
Studien zur europäischen Comic-Kultur zeigen, dass spanische Werke besonders für ihre soziale Tiefe und visuelle Erzählweise geschätzt werden.
Das Instituto Cervantes hebt Comics zunehmend als kulturelles Ausdrucksmittel hervor.
Quelle: Instituto Cervantes – Cómic español
FAQ – Spanische Comics
Sind spanische Comics international bekannt?
Ja. Werke wie Blacksad oder Arrugas sind international ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt.
Gibt es spanische Comics nur für Kinder?
Nein. Viele spanische Comics richten sich ausdrücklich an Erwachsene und behandeln politische oder gesellschaftliche Themen.
Kann ich einen Comic selbst veröffentlichen?
Ja. Mit Print-on-Demand oder professionellem Buchdruck ist es heute einfacher denn je, Comics ohne klassischen Verlag zu veröffentlichen.
Drucke deine eigenen Comics – einfach und professionell
Die Welt der Comics ist so vielfältig, dass sowohl die Jüngsten als auch Erwachsene ihre Geschichten genießen und sich von einem Universum voller Illustrationen und unglaublicher Geschichten inspirieren lassen können. Die Informationen, die in einem Comic vermittelt werden, sind so vielseitig, dass sie leicht in die Welt der Kunst übertragen und von einem Filmregisseur zum Leben erweckt werden können.
Durch Zeichnungen und ein Drehbuch mit fiktiven oder realen Charakteren und Protagonisten kann eine Realität oder eine Geschichte nachgestellt werden, die fesselt – wie in einem Film. Wenn Sie Teil dieser Welt werden und in die Rockdelux-Rangliste der besten Comics aufgenommen werden möchten, sollten Sie wissen, dass Sie Ihre eigenen Comics veröffentlichen und drucken können – über Plattformen wie Coollibri.
„Jeden Tag zu zeichnen, macht mir Spaß. Ich habe immer gerne gezeichnet, ich habe gerne erzählt. Meine Arbeit ist also eine Berufung, und die Freude daran habe ich bis heute behalten.“
Roberto el Negro Fontanarrosa
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